Garten im Juli

Im Juli wird es langsam stressig im Garten, denn es stehen eine Menge Dinge an, die wir  erledigen sollten. Das Tolle ist, dass auch schon reichlich Ernte eingefahren werden kann. Was ich aus der Ernte mache stelle ich euch regelmäßig auf Instagram, Facebook und hier auf meiner DIY Seite vor.

Andere Tätigkeiten müssen erledigt werden, wenn ihr im Laufe des Sommers , Herbstes und evtl. Winter noch ernten wollt. Also, los geht's, es gibt einiges zu tun:

 

 

 

Giesen

Ich habe beobachtet das nach einem Regenschauer viele Gartenbesitzer auf das Gießen verzichten. Leider habe ich aber auch festgestellt das die Regenmenge meist nicht ausreicht, viele Pflanzen benötigen deutlich mehr Wasser als eine kleine Regendusche. Der Garten muss nicht jeden Tag gegossen werden, dafür aber ausgiebig alle 2 Tage so mache ich es;-)Besonders an heißen Tagen ist der Boden so ausgetrocknet, dass das Wasser schnell abfließt und nicht ausreichend im Boden versickern kann. Lieber einmal richtig als mehrmals zu wenig gießen. So können die Pflanzen tiefreichende Wurzeln bilden und werden kräftiger, dazu kommt wenn man die Erde  um die Pflanzen etwas auflockert speichert die Erde das Wasser besser und die Verdunstung der 

                                                                 Feuchtigkeit wird verzögert.

"Wer mit dem Gartenschlauch sprengt, bewässert meist nur oberflächlich"!!!!!. "Ja klar" habe ich mir gedacht ! Ich habe es nicht glauben können , aber die Erde war tatsächlich wie nach einem Regenschauer nur oberflächlich feucht geworden.  Besser eine Kanne verwenden, sie hat einen dickeren und weichen Strahl. Etwa zwei Gießkannen pro Quadratmeter sind ideal. Ich habe mir einen Gießstab gekauft an diesem kann ich einstellen welchen Strahl ich wünsche und es klappt wuderbar.

Nie in der prallen Mittagssonne oder über die Blätter gießen, sonst droht Sonnenbrandgefahr. Am besten sollten die Pflanzen früh morgens, oder aber auch am Abend gegossen werden (was ich persönlich vorziehe). Am besten eignet sich Regenwasser zu Bewässerung, das einfach in einer Regentonne aufgefangen werden kann. Wasser aus der Leitung ist häufig zu kalt. Wer es dennoch verwenden muss, sollte es einen Tag lang in der Gießkanne stehen lassen. (Besonders bei Tomaten, die mögen kein kaltes Wasser.)

 

Düngen

Gerade im Gemüsegarten sollte man auf Chemie auf jeden Fall  ganz verzichten. Diese ganzen künstlichen Dünger  wirken wie ein Doping auf die Pflanzen. Sie wachsen unwahrscheinlich schnell , dadurch werden die Früchte weich und sehr anfällig gegen Schädlinge. Geschmacklich ist das gedopte Gemüse auch absolut wie ich finde enttäuschend.

 

Natürlicher Dünger

Kostenlos und einfach herzustellen , absolut wirkungsvoll so sollte doch ein perfekter Dünger sein .

Pflanzenjauchen enthalten viel Stickstoff und Kali. Sie sind damit für fast alle Pflanzen eine gute Stärkung. Auch fördern sie die Bildung des grünen Blattfarbstoffs Chlorophyll und locken - beispielsweise Regenwürmer an.. Die einzigen Pflanzen, die eine derartige Nahrungsergänzung nicht mögen, sind Erbsen, Möhren, Knoblauch und Zwiebeln.

 

Pflanzenjauchen lassen sich aus den Pflanzen herstellen die eigentlich im Garten unerwünscht sind ;-)

Brennnessel ,Schachtelhalm , Giersch , Löwenzahn aber auch Knoblauch !

Tolles Buch zum Gärtnern ohne Chemie.

Für alle diejenigen die  keine Zeit haben zum Brennneseln sammeln gibt es auch Brennnessel Pulver mit dem man die Jauche ansetzten kann.


Jäten

Nicht nur das ein ordentliches Beet besser aussieht ...nein viele Gründe sprechen dafür, Unkraut zu entfernen. Denn Pflanzen, die ungewollt im Beet stehen, können andere Pflanzen oder das Gemüse stören: Sie kämpfen mit ihnen um Platz, Licht und Nährstoffe. Für Wildkräuter, wie Brennnessel, Vogelmiere usw, herrschen in einem Beet mit offenem Boden paradiesische Bedingungen zum Keimen. Und das nutzen sie auch gern aus. Wie im Pflanzenparadies.

 

Das perfekte Gartenwerkzeug zur Unkrautbekämpfung an sonnigen und trockenen Tagen ist der Schuffel oder Stieger. In vielen Gärten ist das Gerät schon vorhanden. Es besteht aus einer kleinen, zu den Kanten angeschliffenen Metallplatte, mit einem ausreichend langen Stiel. Viel zu oft steht die Schuffel im Geräteschuppen - dabei ist sie ein sehr nützliches Gartengerät.

 

Mein Tipp

1. Am besten sollte gejätet werden, wenn der Boden feucht ist. Die meisten Pflanzen lassen sich dann leicht entfernen , sie aus trockenem Boden zu ziehen ist meist viel schwerer. Wenn es  nicht geregnet hat, kann man auch selbst mit einer Gießkanne oder dem Gartenschlauch wässern. Zu nass sollte der Boden jedoch nicht sein, damit nicht zu viel Humus mit den Beikräutern entfernt wird, da dieser sich in nasser Form schwerer abschütteln lässt.

 

2.Wurzeln entfernen !!

Beim Jäten sollten unbedingt die Wurzeln der Unkräuter mit entfernt werden, sonst treiben diese innerhalb kurzer Zeit wieder aus.

 

3.Es sollte unbedingt vor der Blütezeit der Unkräuter gejätet werden, damit diese keine Chancen haben ihr Saatgut im Garten zu verteilen.

 

 

Was kann ich jetzt noch pflanzen?

Quelle und Bilder  .www.bingenheimersaatgut.de

Meine Favoriten

www.bingenheimersaatgut.de
www.bingenheimersaatgut.de

Lauchzwiebel Ishi  -Lauchzwiebel, ohne Zwiebelbildung mit langen, weißen Schäften. Das Laub ist frisch-grün und steht sehr aufrecht. Aussaat: Anfang März bis Mitte Juli. Als Bundzwiebel für die ganze Saison geeignet, bedingt frosthart.

 

Dunkler, später Winterlauch. Besonders gut für die Überwinterung geeignet, sehr frosthart. Ca. 17 cm Schaftlänge. Aufrechter Wuchs ohne Zwiebelbildung.

Alte, bewährte Sorte. Mittellange, hellgrüne Hülsen. Früh und reich tragend, unempfindlich im Keimen, daher auch für raue Lagen geeignet. Lange durchtragend. Fettfleckenresistent, virustolerant. Hülsenlänge 12 - 13 cm. Kräftiger Geschmack.

Raschwüchsig, dunkelgrün und rundblättrig. Hervorragend geeignet zur Herbst- und Winternutzung unter Glas oder Folie durch hohen Ertrag und Toleranz gegen den unter Glas auftretenden falschen Mehltau. 

Geeignet sowohl für den Frühanbau als Bund- und Waschmöhre als auch für den späten Anbau als Lagermöhre. Lagerung bis ins Frühjahr möglich. Glatte, nach dem Waschen leuchtend orange Schale. Ernte ab 90 Tagen für Bundware. Besonders süßer, runder saftig-frischer Geschmack.

Denkt dran...Im Sommer, ab Juli/August, werden viele Samen reif, die geerntet werden wollen. Wichtig: Die Samen müssen möglichst ausgereift und absolut trocken sein.

 

Ich wüsche allen viel Spass und eine tolle Ernte .

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Kommentare: 1
  • #1

    Sigrun (Sonntag, 02 Juli 2017 13:46)

    Hallo Adisa, toller Beitrag.Ich werde jetzt noch Lauch pflanzen damit wir über dem Winter versorgt sind .Danke für den Tipp Lieben Gruss Sigrun